Dieser Bericht besteht aus zwei Teilen

Überblick
Bilder hier (Galerie Jixi).
Eine positive Überraschung ist, dass dreifach mit Dampf bespannte Züge nach dem Verlust der genialen Bahn in Chengde noch nicht gänzlich ausgestorben sind. Die Neuentdeckung wurde im Bereich der Jixi Coal Mine Administration gemacht.
Jixi befindet sich in der Heilongjiang Provinz etwas östlich der Staatsbahnstrecke Mudanjiang - Jiamusi. In Jixi hat sich durch die verwaltungstechnische Zusammenlegung einzelner Minen eine größere Struktur gebildet, die aber weiterhin aus mehreren, weitgehend wirtschaftlich selbständigen Einheiten besteht. In Jixi befindet sich neben der zentralen Minenverwaltung das Ausbesserungswerk in Jixi Xi. Die einzelnen Minenbahnen haben alle Anschluss an die Staatsbahn.
Es gibt auf dem gesamten System keine planmäßigen Personenzüge.
Die abgebildete Karte des Systems ist unmaßstäblich. Einige Orte sind falsch eingetragen. Erchang (Hengshan mine system) liegt z. B. nördlich der CNR-Strecke Hengshan - Jixi. Diese Mine ist von der Straße Hengshan - Jixi aus einsehbar.
Das Original der Karte war in solch schlechtem Zustand, dass selbst Einheimische die chinesischen Zeichen nicht deuten konnten. Es sind also wahrscheinlich einige Korrekturen bei den Ortsnamen notwendig.

In Donghaikuang befindet sich die östlichste Mine, die zur Verwaltungseinheit von Jixi gehört. Die Mine hat Anschluss an die Staatsbahn in Jidong. Von dort aus wird auf den ersten Kilometern die Staatsbahn mit benutzt. In diesem Abschnitt befindet sich eine große Brücke, auf der der Muling Fluss überquert wird. Insgesamt ist die Strecke von Jidong nach Donghaikuang 20 km lang. Auf den letzten sechs Kilometern wird eine Vorspannlokomotive benötigt, sofern der Zug eine Länge von 45 Wagen überschreitet. Dies passiert etwa drei Mal pro Woche, sonst reicht für die relativ kleine Kohlemine eine Maschine aus.
Donghaikuang besitzt zwei SY (September 2002: SY 0639 und SY 1341) aus dem Lokpool von Jixi. Beide stehen Rauchkammer Richtung Süden, womit die Leerzüge bergauf grundsätzlich Tender voran fahren. Motive sind neben der Brücke auf den letzten Kilometern vor Donghaikuang zu finden. Es handelt sich dabei um eine völlig freie Strecke ohne das übliche Industrierevier herum. Nach den Zügen kann man in Dongheikuang, wo eine gute Straße hinführt, am Bahnhof fragen.

Bilder hier (Galerie Jixi).
Dieses System besteht aus drei aktiven Kohleminen sowie der "Kohlewäsche", eine Sortieranlage, die früher die Verladeanlage einer große Mine gewesen ist. Nahezu alle Züge passieren die Sortieranlage, somit ist hier der dichteste Verkehr zu erleben.
Der Streckenkilometer "Null" befindet sich in Chengzihe Nanchang. In Sichtweite (ca. 1 km entfernt) ist die Selektieranlage Chengzihe Beichang. Unterhalb von Nanchang befindet sich die Einsatzstelle für die Lokomotiven. Hier kann Kohle, Sand und Wasser genommen werden. Allerdings wird Kohle heutzutage in den Schüttanlagen der Kohleminen selbst gefasst. Sowohl in Nanchang als auch Beichang gibt es keine Probleme beim Betreten des Bahngeländes, das personal ist sehr freundlich und gibt Auskünfte über die zu erwartenden Zugbewegungen.
Die eigentlichen Informationen über die Zugfahrten des Tages erhält man allerdings in der Personaleinsatzstelle Chengzihe Dondchang, nur wenige 100 Meter östlich von Nanchang. Der Bahnhof Chengzihe Dongchang wird auch Lijing genannt. Lijing bezeichnet im eigentlichen Sinne nur die Kohleverladeanlage. Daher taucht der Ortsname Lijing auch auf anderen Minenbahnen auf. In der Regel handelt es sich um die zuerst errichtete oder größte Ladeanlage im System.
In Dongchang wechseln zwischen 7.30 und 8.00 Uhr und zwischen 19.30 und 20.00 Uhr die Personale. Dazu kommen alle Lokomotiven hierher. Beim Personaleinsatzleiter kann man zu diesen Zeiten auch nach den Zügen des Tages fragen was den Vorteil hat, dass alle Lokmannschaften bereits über das Anliegen der anwesenden Fotografen unterrichtet sind. Man sammelt übrigens ausländische Münzen in Chengzihe, wenn man den Leuten also eine kleine Freude bereiten will, sollte man einen kleinen Münzvorrat bei sich führen. In das Werk selbst mit seiner Verladeanlage sollte man ohne Genehmigung besser nicht eindringen.
Bevor die Lokomotiven zur Personalwechselstelle in Dongchang fahren, werden sie in der Regel in der Einsatzstelle Nanchang mit Betriebsstoffen versorgt. Hier bieten sich einige schöne Motive, u.a. die herrliche Besandungsanlage und die aufgelassene Bekohlungseinrichtung.
Auf der rund sechs Kilometer langen Anschlussstrecke von Nanchang zur Staatsbahn in Jixi Xi gibt es nicht gerade überwältigendes Fotopotential, einschließlich einer Brücke. In Chengzihe selbst sind fast nur Industriemotive umzusetzen.
Neben der Verladeanlage in Chengzihe Dongchang gibt es weitere Minen in Zhengyang und Xinghua, die beide zur Verwaltungseinheit von Chengzihe gehören. Zhengyang ist ein Kopfbahnhof. Xinghua ist eine erst 1992 eröffnete Mine. Hier sind Fotografen unwillkommen, allerdings gibt es auch kaum Fotomotive. Zwischen Xinghua und Zhengyang gibt es ein kurzes freies Streckenstück ohne Industriekulisse.
In Xinghua gibt es neben der Normalspurstrecke auch eine schmalspurige, elektrifizierte Grubenbahn zur Abraumhalde. Man sieht diese Schmalspurbahn von der Straße noch Donghaikuang aus.
Während man den Besuch von Chengzihe Nanchang, Beichang und Dongchang problemlos zu Fuß bewältigen kann, benötigt man für die beiden letztgenannten Minen ein Fahrzeug (z. B. Taxi). Das fotografisch Interessanteste System von Chengzihe scheint jedoch die Einsatzstelle in Nanchang zu sein.
Der Lokbestand im September 2002: SY 0590, 0863, 1018, 1058, 1437 and 1544.
Bilder hier (Galerie Jixi).
Didao liegt nordwestlich von Jixi. Auf der Straße sind es sowohl von Jixi als auch von Chengzihe 12 km. Die brandneue Autobahn Mudanjiang - Jixi - Didao - Qitaihe - Huanan - Jiamusi führt in Sichtweite des Kraftwerkes (Dianchang) von Didao vorbei.
Die Kohlemine von Didao wird wiederum Lijing genannt und befindet sich etwa 500 Meter von der großen Kohlewäsche in Didao Hebei Zhan. Alle Züge zur Kohlemine pasieren Didao Hebei und machen hier Kopf, wobei die letzten Meter nach Lijing meist geschobene Züge verkehren. Beladen kommen sie anschließend wieder mit der Lok vorn am Zug und Rauchkammer voran zurück. Für das Schieben der Züge gibt es spezielle Wagen an den Zugenden, die neben den Selbstentladewagen auch eine Art Bremserhaus besitzen. Von dort aus werden bei geschobenen Einheiten die Signale an die Lokmannschaft weiter gegeben.
Die Personale, so scheint es, stehen alle unter gewaltigem Zeitdruck - oder aber haben Spaß am Lok fahren. Zwischen den beiden Betriebsarten volles Rohr und Bremsen gibt es hier nicht viel. Die Züge vom Kraftwerk oder der zweiten Kohlemine in Wangjia donnern mit größtmöglicher Beschleunigung in den Bahnhof Didao Hebei hinein, obwohl dies ein Kopfbahnhof ist. Entsprechend stark fällt dann die Bremsung aus. Die relativ hohen Zuggeschwindigkeiten verursachen neben einer eindrucksvollen Geräuschkulisse allerdings auch kräftige Kohlenstaubwirbel, vor denen man seine Ausrüstung und sich selbst schützen sollte.
Von Didao Hebei bis zum Staatsbahnhof Didao sind es rund vier Kilometer, nach weiteren vier Kilometern erreicht man das Kraftwerk. Gleich neben dem Bahnhof Didao liegt die Kohleverladeanlage Wangjia. Die Straße Jixi - Didao - Hebei kreuzt die Strecke der Minengesellschaft genau an dieser Mine. Und führt danach parallel zur Strecke nach Norden. Hier ergeben sich einige Möglichkeiten, das Dorf in einer recht offenen Landschaft mit den Kohlezügen in Szene zu setzen.
Fotografisch interessant ist auch die winzige Einsatzstelle mit Wasserkränen und Sandanlage am südlichen Bahnhofsende von Didao Hebei. Hier hat man kaum Probleme zu erwarten, während direkt an der Sortieranlage das Management das Verweilen von Fotografen nicht duldet. Allerdings - es gibt auch Sonntage, dann ist die Verwaltung nicht besetzt ...
Es gibt eine weitere Mine mit Gleisanschluss, die zu Didao gehört. Sie liegt an der Strecke Wangjia - Dianchang, ist aber nicht mehr in Betrieb.
Die Hauptaufgabe der Kohleminen um Didao ist die Versorgung des Kraftwerkes, die Staatsbahn übernimmt nur wenig Kohle von Didao. In Hebei gibt es daneben eine Halde, auf der zuviel geförderte Kohle zwischen gelagert wird. Dies geschieht ausschließlich mit den Selbstentladewagen.
Die fotografischen Reize des Systems liegen hauptsächlich in der kleinen Einsatzstelle in Didao Hebei, der dortigen sehr großen Sortieranlage sowie der Strecke zwischen dem Staatsbahnhof und Hebei. Für Tonfreunde ist das System darüber hinaus wärmstens zu empfehlen.
Folgende Lokomotiven waren im September 2002 im Einsatz: SY 0407, 0950, 1205, 1213 and 1446.

Mashan liegt westlich von Lanling. Diese Mine wurde vor einigen Jahren geschlossen. Der Name Maschan ist nicht verbürgt, In Mashan befindet sich lediglich der nächste Staatsbahnhof. Hier hatte die Mine auch Anschluss an das Staatsbahnnetz.
Xinfa is eine erst vor kurzem eröffnete Mine zwischen Jixi Xi und Lanling, nördlich der Staatsbahn. Es ist nichts über diese Mine bekannt. Sie wird wahrscheinlich von Chengzihe oder Didao mit bedient.
Bilder hier (Galerie Jixi).
Hengshan befindet sich südlich von Jixi. Die Bahnhöfe Hengshan Staatsbahn und Hengshan Xin (Kohlebahn) gehen ineinander über. In Hengshan Xin befindet sich das Hauptstellwerk. Hier wird festgelegt, wann welcher Zug wohin fährt. Darüber hinaus ist Hengshan Xin auch der Personalwechselbahnhof, wo man analog zu Chengzihe alle erforderlichen Informationen erhält. Die Zeiten des Personalwechsels sind identisch zu Chengzihe, allerdings ist der Ablauf anders. Hier fährt nicht das Personal, welches abgelöst wird, zur Bekohlung und zum Wasserfassen, sondern das neue Personal. Demzufolge ist hier nicht vor, sondern nach 8.00 bzw. 20.00 Uhr die Bekohlung zu erleben. Dazu werden alle Lokomotiven (vier bis fünf sind normal) zusammen gekuppelt und ins ca. 1 km entfernte Da Hengshan gefahren. Diese alte Mine liegt westlich von Henshang Xin.
Obwohl man Da Hengshan auch auf Wegen erreichen kann ist es besser, zu Fuß zu gehen oder um eine Mitfahrt auf dem Führerstand zu bitten. Auf der Straße verliert man zu viel Zeit, zudem sind die letzten ca. 500 Meter in sehr schlechtem Zustand (nicht asphaltiert).
Die von Hengshan aus bedienten Kohleminen befinden sich in Shannan, ca. 4 km südwestlich von Hengshan Xin, in Erchang, rund einen Kilometer nordöstlich von Hengshan Xin, und in Zhongxin, ca. 2 km westlich von Hengshan. Zhongxin ist eine Sehr große Kohlemine mit einem Abzweigbahnhof, von dem aus es zu weiteren Minen geht. Diese befinden sich in Erdaohezi, Xiao Hengshan (auch Lijing genannt), die beide in ca. 2 km Entfernung zu Zhongxin liegen, sowie die acht km entfernte Mine Zhangxin.
Das Personal in Hengshan ist freundlich. Allerdings mussten wir unser Tun erst länger erläutern, nur sehr wenige Eisenbahnfreunde fanden bislang den Weg nach Hengshan. Man glaubt, die Fotografen kämen nur deshalb nach Hengshan, um der Welt zu zeigen wie arm und unterentwickelt dieser Landesteil sei.
Das Besondere an diesem System ist die Möglichkeit, einen dreifach mit Dampf bespannten Zug auf der starken Steigung zwischen Hengshan Xin und Zhongxin zu erleben. Dabei sind zwei Lokomotiven an der Zugspitze und eine dritte als Schiebelok tätig. Leider lässt sich ein solcher Zug kaum in seiner gesamten Länge auf einmal ablichten. Zum einen sind Züge, die drei Lokomotiven erfordern, endlos lang, andererseits ist die Sicht auf die Strecke relativ beschränkt. Am besten ist noch der Bahnübergang etwa in der Mitte zwischen beiden Bahnhöfen. Davor stehen Häuser recht dicht an der Bahn, dahinter sind Büsche und Sträucher, die die Sicht einschränken.
Solche langen Züge werden in Zhongxin geteilt und auf die einzelnen Minen verteilt. Ein Teil des Zuges wird (in unserem Fall mit der zuvor als Schiebelok eingesetzten Maschine) nach Zhangxin abgefahren. Diese Strecke löst sich nach ca. drei Kilometern von der dichten Bebauung und wird auf dem letzten Abschnitt vor Zhangxin in einer Steigung mit leichter Kurve und freier Sicht auf die Hügelkette im Hintergrund richtig fotogen. Darüber hinaus passiert sie einige kleine und Kleinstminen, die privat betreiben werden und mit kleinen Grubenbahnen im Hand- und Spillbetrieb ausgestattet sind.
Die Mine in Erchang ist hervorragend von der Neubaustraße nach Jixi aus einzusehen. Eine weitere, namentlich nicht bekannte Mine befindet sich zwischen der Staatsbahnstrecke und der Strecke nach Zhongxin weniger als einen Kilometer östlich von.Hengshan.
Alle Lokomotiven stehen mit der Rauchkammer gen Osten, so dass die Züge Hengshan - Zhongxin - Zhangxin "richtig herum" bespannt sind.
Der Lokomotivebestand im September: SY 0341 (Reparatur in Jixi Xi), SY 0746, 0804, 0898, 1340 and 1369. Nach Aussagen des Personals gibt es keinen QJ im Bestand von Hengshan, wie früher berichtet wurde. Obwohl es hieß, dass zwischen Hengshan und Jixi nur Staatsbahn-Dieselokomotiven unterwegs seien, sahen wir SY 0804 in Jixi Xi und später in Hengshan.

Xinfeng ist eine kleinere Kohlemine. Die Verbindung zur Staatsbahn besteht in Lishun, westlich von Jixi. Die bekannten Zechen des Systems befinden sich in Liukeng, Bakeng und Sankeng auf der westlichen Strecke sowie Taiping, Pinggang und Wangliang auf der östlichen Seite des Systems.

Weitere Bilder zur Bahn befinden sich hier (Galerie Huanan).
Huanan befindet sich an der Staatsbahnstrecke Mudanjiang - Jiamusi. Die 762 mm-Schmalspurbahn hat ihren Ausgangspunkt im nordöstlichen Ortsteil Linyajü und führt nach Osten. Die Bahnstation in Huanan gleicht in weiten Teilen einem großen Schrottlager. Die Wagenwerkstatt stapelt vor ihrem herunter gekommenen Gebäude Rahmen und Drehgestelle, im Dampflokdepot fehlen überwiegend die Fenster, zwischen den Depotgleisen stehen zwei verrottete Rahmen und mehrere Tender herum, daneben wird das ganze Gelände anscheinend als Lagerplatz für neue Betonmasten missbraucht. Im Triebwagendepot nebenan sind bis auf zwei Tore alle anderen nicht mehr benutzbar und zweckentfremdet. Ganz offensichtlich liegt hier ein einst großartiger Bahnbetrieb in seinen letzten Zügen.
Huanan ist der Ausgangspunkt eines 1953 eröffneten Waldbahnsystems. Lediglich die Existenz einiger kleiner Kohleminen um Hongguang ermöglichte das Überleben einer Teilstrecke der Bahn.
Die Stationsliste:
Auf dieser Strecke abgebaut:
Gleisdreiecke bestehen in Huanan, Xiahua, Li Xin und Hongguang, wobei letzteres nicht mehr genutzt wird. Huanan, Xiahua und Li Xin sind darüber hinaus auch Wasserstationen.
Die Haupstrecken der Waldbahn waren Huanan - Qixing mit 60 km Länge und Huanan - Xiahua - Shengli mit 85 km Streckenlänge. Erstere wurde 1990, letztere wie auch die hinter Hongguang weiter führenden Strecke wurde 1994 eingestellt und abgebaut. Seither ist Holzverkehr nur noch sporadisch zu erleben.
Neben einem verbliebenen Triebwagen, der einen täglich Umlauf (Abfahrt Huanan ca. 8.00 Uhr) für den öffentlichen Personenverkehr bestreitet, gibt es sechs D-Kuppler der Klasse C2, ca. zehn Holztransportwagen und rund 50 Kohletransportwagen, von denen jedoch nicht alle betriebsfähig sind. Daneben existieren noch einige Spezialfahrzeuge, wie z. B. ein Kesselwagen. Die Lokomotiven sind derzeit alle mit dreiachsigen Tendern gekuppelt.
Die Strecke gehört landschaftlich zu den schönsten verbliebenen Schmalspurbahnen Nordostchinas mit Dampfbetrieb. Die ersten 25 km sind flach. Dann jedoch beginnt der kurvenreiche und steile Aufstieg über die Wasserscheide. Der Scheitelpunkt wird drei Kilometer vor Li Xin erreicht, wo aller Lokomotiven und auch der Triebwagen gedreht werden. Mit Kohle beladene Züge erhalten in Li Xin oft eine Schublok bis zum Scheitelpunkt. Viele Fotostandpunkte ergeben sich von der nördlich gelegenen Hügelkette, so dass man sich auf Gegenlichtaufnahmen einstellen sollte.
Gewöhnlich verkehren neben dem Triebwagen vier bis sieben Zugpaare pro Tag. Wenn allerdings die Kohleminen nicht arbeitet, fahren auch keine Züge. Dies scheint des Öfteren der Fall zu sein und ist nicht vorhersehbar. Es gibt (noch) keine Pläne zur Einstellung der Bahn, die Olympiade 2008 allerdings dürfte ihren Schatten auch bis über die Heilongjiang Provinz ausbreiten.
Sehr einfache Übernachtungsmöglichkeiten bestehen in Tuoyaozi und Hongguang. Die Straße von Huanan nach Hongguang befindet sich im letzten Abschnitt im Zustand eines schlechten Waldweges und ist trotz planmäßigen Busverkehrs eher nicht zu empfehlen.
Lokomotiven in Huanan: (alles C2)
04, 011, 041, 044, 168
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Weitere Bilder zur Bahn befinden sich hier (Galerie Huanan). Neben der bekannten Schmalspurbahn von Huanan gibt es auch eine 31 km in südöstliche Richtung führende Normalspurbahn zu Kalksteinbrüchen in Xiangyang (-shan), die die Zementfabriken in Huanan versorgt. Die von km 18 bis 31 landschaftlich sehr schön gelegene und mit mehreren starken Steigungen gebaute Strecke wurde am 15. Oktober 1972 eröffnet. Zwei QJ bringen, hart an ihrem Limit arbeitend, die Kalksteinzüge über die Steigungen. Jedoch sind ihre Tage bereits gezählt: Zwei gebrauchte Diesellokomotiven sind bereits gekauft und sollen nach ihrer Aufarbeitung in Mudanjiang bereits im Januar 2003 die normalerweise zwei täglichen Zugpaare bewältigen. Letzte Meldung: Am 23.12.2002 wurden die beiden QJ abgestellt und waren bereits am 30.12.2002 durch Entnahme von Teilen und Verkauf (an einen Schrotthändler?) nicht mehr betriebsfähig. |

Zhanhe
Obwohl noch für drei Jahre Aufträge vorlagen, brach im August 2002 die Einstellungsverfügung aus Beijing über dieses Bahnsystem herein. Der Abbau der Strecke wurde unverzüglich in Angriff genommen, von der Straßenseite aus! Somit gibt es nicht einmal die Chance, einen Abbauzug zu erleben.
Shanhetun
Shanhetun hat bislang keine Einstellungsverfügung bekommen. Dennoch ist sicher, dass in der nächsten Saison 2002/2003 keine Holzzüge verkehren werden. Der Reiseverkehr mit Triebwagen bleibt hingegen bestehen. Über die übernächste Holzsaison 2003/2004 können noch keine Aussagen gemacht werden, zumindest besteht eine Resthoffnung, hier noch einmal Holzzüge mit Dampf erleben zu können.
Weihe
Weihe wird in der Saison 2002/2003 die einzige Waldbahn mit Dampfbetrieb sein. Die Auftragslage ist sicher, jedoch steht auch nach dieser Holzsaison die Einstellung wieder auf der Tagesordnung. Der Personenzug wird in der Saison 2002/2003 nicht verkehren.