Obwohl zu jeder Reise eine Auslandskrankenversicherung gehört, sollte man auch immer eine kleinere Reiseapotheke bei sich führen.
Man sollte auf jeden Fall ein oder zwei gute Medikamente gegen Magenprobleme und Durchfall mitführen. Hier reichen nicht die Beruhigungstropfen gegen eine Magenverstimmung, hier muss etwas wirklich Wirksames mit dem Hausarzt herausgesucht werden. Kohletabletten reichen nicht. Die kann man sich meist sowieso schenken, wenn es zu einem richtigen Durchfall kommt. Außerdem sollte man den Körper nicht gewaltsam daran hindern, die verursachenden Stoffe auch auszuscheiden. Einer möglichen Dehydrierung kann auch ohne Kohletabletten entgegengewirkt werden.
Darüber hinaus sind Medikamente ratsam, die die Symptome einer Erkältung radikal unterdrücken. Auch in tropischen Breiten kann man sich leicht eine Erkältung zuziehen, Zugluft und Klimaanlagen unterstützen eine solche Erkrankung.
Ein Breitbandantibiotikum sollte nicht fehlen. Es hilft u. a. bei unklaren bakteriellen Infektionen. Vor der Einnahme sollte allerdings wirklich der Notfall abgewartet werden, Antibiotika sind keine Spielzeuge und können viel Schaden anrichten. Insbesondere ist eine begonnene Behandlung mit Antibiotika unbedingt zu Ende zu führen, auch wenn man schon beschwerdefrei ist. Sonst besteht die Gefahr der Ausbildung von Resistenzen.
Ein fibersenkendes sowie ein schmerzlinderndes Mittel gehören ebenso zur Reiseapotheke.
Nicht vergessen sollte man einen sterilen Wundverband, als Verbandspäckchen in jeder Apotheke zu erhalten. Eine eigene Spritze braucht man in der Regel nicht, die örtlichen Ärzte verfügen über steriles Material.
Weitere Informationen finden sich im Internet u. a. unter www.crm.de (Centrum für Reisemedizin).
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